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31. Mai 2012

Preise im Transportmarkt weiter im Abschwung

Die Transportpreise im ersten Quartal des laufenden Jahres sind im Vergleich zum vierten Quartal 2011 um 7,9 Prozent gesunken. Das geht aus der 11. Ausgabe des Transport Market Monitors (TMM) hervor. Der beträchtliche Preisfall im ersten Quartal, der auf das Nachlassen der wirtschaftlichen Aktivitäten und den unsicheren Perspektiven in der näheren Zukunft zurückzuführen ist, entspricht dem Entwicklungsmuster des Preisindex in den Vorjahren, heißt es dazu in einer Pressemitteilung. Der Kapazitätsindex dagegen stieg im ersten Quartal 2012 im Vergleich zum vierten Quartal 2011 erheblich, nämlich um 41,5 Prozent, an.

Der Report zusammengefasst:
  • Im ersten Quartal 2012 sank der Preisindex im Vergleich zum vierten Quartal 2011 von 100,6 auf 92,7 Indexpunkte und damit um 7,9 Prozent.
  • Verglichen mit dem Vorjahresquartal Q1 2011 (Index 96,4), sank der Preisindex um 3,8 Prozent. Das bestätigt die Entwicklung des vorhergehenden Quartals, als die Transportpreise niedriger waren als ein Jahr zuvor.
  • Der Dieselpreisindex stieg im ersten Quartal 2012, verglichen mit Q4 2011, um 2,9 Prozent an.
  • Der Kapazitätsindex stieg in Q1 2012 im Vergleich zu Q4 2011 von 84,9 auf 120,1 Punkte und damit um 41,5 Prozent.
"Der europäische Transportmarkt schwankt von Quartal zu Quartal, aber der derzeitige Trend geht weiter klar hin zu sinkenden Preisen", erklärt dazu Hendrik Müller, Logistik-Experte von Capgemini Consulting. "Einige Länder stecken in einem wirtschaftlichen Abschwung und die eingeleiteten Kostensenkungsprogramme der Unternehmen veranlassen deren Transportmanager dazu, die Einsparungsziele an die Spediteure weiterzugeben."

Für diese werde es darum gehen, mit strukturellen Maßnahmen der Entwicklung entgegenzuwirken, führt Müller weiter aus. Die Spediteure müssen ihren Kunden aufzeigen, wie eine nachhaltige Kostensenkung aussehen könnte, um so dem Druck aktiv zu begegnen."

Peter Förster, Managing Director von Transporeon fügt hinzu: "Nach dem starken Absinken der Transportpreise im ersten Quartal konnten wir im März eine für die Saison typische Erholung beobachten. Aufgrund der allgemeinen wirtschaftlichen Unsicherheiten ist es aber notwendig, die Entwicklungen auf dem Transportmarkt weiterhin genau zu beobachten."

[ Quelle: dvz.de ]

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