Wir lösen Ihre Aufgaben.
SOUVERÄN.

Aktuell informiert

21. Sep. 2012

Gut gekühlt ist halb gewonnen

Die Lebensmittelhandelskette Spar hat in Österreich in den vergangenen Jahrzehnten eine mustergültige Erfolgsgeschichte geschrieben. Auf dem Weg zum mitteleuropäischen Handelskonzern spielt die Logistik eine wesentliche Rolle, insgesamt rund 1.500 Standorte wollen schließlich pünktlich versorgt werden – der „Straßengüterverkehr" hat hinter die Kulissen geblickt.

Wer kennt sie nicht, die Marke mit der grünen Tanne im Logo? Spar – die vier Buchstaben sind zweifellos den allermeisten Menschen auf Anhieb ein Begriff. Hinter diesen Lettern steht ein überaus erfolgreicher Konzern, der sich längst zum „European Player“ aufgeschwungen hat. Die Zahlen sprechen für sich: Insgesamt beschäftigt die Spar-Gruppe mehr als 70.000 Menschen. Und mit über 38.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in Österreich ist man gar der größte private Arbeitgeber des Landes. Zudem ist Spar Österreich das einzige flächendeckend tätige Lebensmittelhandelsunternehmen, das sich zu 100 Prozent in österreichischem Eigentum befindet.

Sechs regionale Großhandelszentren
Die strategischen Unternehmensentscheidungen fallen in der Spar-Hauptzentrale in Salzburg. Die Versorgung und Betreuung der insgesamt rund 1.500 Standorte erfolgt jedoch über die sechs regionalen Großhandels-Zentralen in Dornbirn, Wörgl, Marchtrenk, St. Pölten, Graz und Maria Saal. Dieses Niederlassungs-Sextett verfügt zwar über jeweils eigene Fuhrparkleiter, doch die fachliche Gesamtleitung des zentralen Transportwesens liegt in den Händen von Karlheinz Riedl. Der 40-Jährige zeichnet in letzter Instanz verantwortlich dafür, dass die jährlich mehr als sieben Millionen vom Großhandel bestückten Transportmittel termingerecht in die Spar-Märkte gelangen. Dabei gelten die bei Spar großgeschriebene ökologische Verantwortung, Nachhaltigkeit und Effizienz klarerweise auch für den Fuhrpark.

Durch eine ausgeklügelte Disposition mit perfekter Routenplanung gelingt es dem Konzern, pro Jahr rund 300.000 Lkw-Kilometer einzusparen. Und die Lkw kommen niemals leer zurück, sondern sind beispielsweise durch Pfandgebinde und Recyclingwertstoffe bei der Heimkehr zu den sechs Zentralen ausgelastet. Im September 2011 hat man zudem einen Vollhybrid-Lkw von Volvo in Dienst gestellt und betritt auch im Hinblick auf alternative Antriebe neue Pfade.

160 eigene Fahrzeuge
„Derzeit beschäftigen wir über 400 Fahrer und verfügen über einen firmeneigenen Fuhrpark von rund 160 Fahrzeugen. Diese sind im vergangenen Jahr insgesamt über 15 Millionen Kilometer gefahren“, nennt Karlheinz Riedl einige imposante Kenndaten. „Wir sind prinzipiell sehr lieferantentreu und regional orientiert. Das gilt natürlich auch für die Belange unserer Flotte – sowohl was die Wahl des Lkw-Herstellers als auch die des Fahrzeugbauers betrifft“, erklärt der Steirer. Spar vertraut der Stahlkofferbauweise und lässt zumeist individuell anfertigen. Produkte von der Stange sucht man hier vergebens.

Bei der Wahl der Kältemaschinen setzt man traditionell und nahezu ausschließlich auf Frigoblock. Die Wurzeln der Zusammenarbeit mit dem in Essen beheimateten Hersteller reichen ins Jahr 1993 zurück. Damals begann Spar mit der Milchlogistik. „Im temperaturgeführten Transport ist die oberste Prämisse, dass das Equipment absolut zuverlässig funktioniert. Und das ist bei Frigoblock ohne Zweifel der Fall. Dadurch, dass die Kältemaschinen elektrisch angetrieben werden, ist der Lärmpegel angenehm gering, was natürlich speziell beim Verteilerverkehr in geräuschsensiblen Gebieten von unschätzbarem Vorteil ist“, betont der Leiter des zentralen Transportwesens. Die Tatsache, dass Frigoblock seine Kältemaschinen nicht mit Verbrennungsaggregaten antreibt und somit auch im Hinblick auf den Umweltschutz die Nase vorn hat, hebt Riedl hervor: „Wir können die im Schubbetrieb der Fahrzeuge gewonnene Energie dafür nutzen, um währenddessen quasi gratis zu kühlen. Da hat sich Frigoblock gegenüber dem Mitbewerb einen großen Vorteil verschafft.“

Beladung bis an die Stirnwand
Nicht nur mit Leistung und Umweltfreundlichkeit können die Frigoblock-Kältemaschinen bei der Lebensmittelkette punkten. Auch der für Frigoblock typische Geräteaufbau mit vollständig außerhalb des Laderaums positionierten Verdampfern bietet Vorteile für die Lebensmitteldistribution. „Dadurch ist eine Beladung bis direkt an die Stirnwand möglich, ohne dass der Verdampfer Schaden nehmen kann“, betont Reinhard Oswald, Vertriebsleiter von Frigoblock in Österreich. In den Aufbauten der Spar-Motorwagen sind Kältemaschinen des Typs FK 13 und FK 25L mit Zusatzverdampfer RE 11/2 verbaut. Die Anhänger der Tandemzüge sind mit vollständig ins Dach integrierten, extrem flachen und leistungsstarken Kältemaschinen der Baureihe DK 23 und zweiflutigen Flachverdampfern RE22-2 versehen.

Hauptsächlich Ein-Kammer-Fahrzeuge
Bei den rund 160 Gliederzügen der Spar-Flotte handelt es sich ausschließlich um Ein-Kammer-Fahrzeuge. Bei den Subunternehmen, welche die Interspar-Bäckereibetriebe beliefern, sind jedoch auch Mehrkammerfahrzeuge mit Frigoblock-Kältemaschinen im Einsatz. Bei Motorwagen wie Anhängern des eigenen Fuhrparks dient als Heckabschluss jeweils eine Ladebordwand. Der für die Lebensmittel benötigte und peinlichst genau einzuhaltende Temperaturbereich liegt bei 4 bis 6 Grad Celsius. „Kein anderer Hersteller von Kältemaschinen ermöglicht es, durch Kühlen oder im Winterhalbjahr auch durch Heizen so schnell den gewünschten Temperaturbereich zu erreichen beziehungsweise beizubehalten“, unterstreicht Riedl.

Auch bei den Frigoblock-Partnerbetrieben, welche die sechs Spar-Zweigniederlassungen in puncto Wartung und Reparaturen betreuen, fühlt man sich bestens aufgehoben. „Die Zusammenarbeit mit Frigoblock ist wirklich eine fruchtbare. Die Menschen dort haben nie aus den Augen verloren, die Technik so zuverlässig wie nur irgend möglich zu machen. Was das betrifft und natürlich auch von der Kühlleistung her ist Frigoblock für uns eindeutig die Nummer eins am Markt. Zukünftig wird die temperaturgeführte Logistik sicherlich noch viele Herausforderungen an uns stellen – sowohl Frigoblock als auch Spar müssen also auch weiter innovativ und vordenkend bleiben“, resümiert Karlheinz Riedl.

[ Quelle: automotive.co.at ]

zurück...



Unternehmen Netzwerk Praxis