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17. Okt. 2012

Standorte: Wird die Türkei der neue "HotSpot"?

Umfrage sieht Türkei als einen der kommenden Logistikmärkte.

Laut einer Umfrage des Immobilienunternehmens Jones Lang LaSalle gehört die Türkei zur Spitze der „kommenden Logistikmärkte“ in den nächsten fünf Jahren. Für mehr als ein Viertel der befragten Supply-Chain-Manager in Europa zählt das Land demnach zu den Top 3 der neu entstehenden Logistikstandorte der Region EMEA (Europa, Naher Osten und Afrika).

Polen und Rumänien wurden Jones Lang LaSalle zufolge als Einzelmärkte ebenfalls häufig genannt, dem osteuropäischen sowie dem afrikanischen Raum als Gesamtregionen werde ein starkes Potenzial zugebilligt. Die befragten Supply-Chain-Manager nannten geografische Lage (83 Prozent), wirtschaftliches Wachstum (81 Prozent) und politische Stabilität (68 Prozent) als die drei wichtigsten Eigenschaften eines neu entstehenden Logistikstandortes.

Die Türkei biete alle notwendigen Voraussetzungen, um sich als Logistikstandort zu etablieren, sagte Alexandra Tornow, Leiterin Industrial & Logistik Research Jones Lang LaSalle EMEA, über die Hintergründe. Die Wirtschaft wachse aufgrund stabiler politischer Rahmenbedingungen stark, das Land habe ein großes Reservoir an zunehmend gut ausgebildeten Arbeitskräften und verbuche steigende inländische Verbraucherausgaben und Direktinvestitionen aus dem Ausland.

Der türkische Logistikmarkt wird Jones Lang LaSalle zufolge derzeit noch von lokalen Playern und kleinen Familienbetrieben dominiert. Obwohl die Verfügbarkeit moderner Logistikflächen in den letzten Jahren stark zugelegt habe, sei der Anteil der auf dem Markt befindlichen „1A-Bestandsflächen“ nach wie vor relativ gering und halte damit auch die internationalen Investitionen in Grenzen. Allerdings wandle sich die gesamte Logistikbranche in der Türkei in hohem Tempo.

Die geografische Lage der Türkei in Verbindung mit den hohen Investitionen in die Infrastruktur unterstreichen laut Avi Alkaş, dem Vorsitzenden der Geschäftsführung bei Jones Lang LaSalle in der Türkei, „das außergewöhnliches Potenzial“ des Landes als internationaler Knotenpunkt.

[ Quelle: logistik-heute.at ]

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