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28. Mai 2014

Forum: Premiere für Austria Lounge

Der österreichische Gesamtverkehrsplan in der Diskussion.

Am Institut für Logistik der Wirtschaftsuniversität Wien fand kürzlich die erste Austria Lounge statt. Mehr als 100 Teilnehmer aus Industrie, Handel und Dienstleistungsbereich verfolgten die Diskussion zum Thema „Der österreichische Gesamtverkehrsplan: Auswirkungen auf Österreich und Europa“. Das neue Diskussionsformat wurde vom Wiener RS Verlag mit Unterstützung der Deutschen Messe, Hannover, im Jahr 2011 entwickelt und soll nun pro Semester zweimal stattfinden.

Bei der Premiere kristallisierte sich ein Hauptkritikpunkt am „Österreichischen Gesamtverkehrsplan“ heraus: Sowohl im Infrastrukturbereich als auch in der Standortpolitik werde zu wenig für Industrie und Logistik getan. Insbesondere die österreichische Transportwirtschaft sei durch Maßnahmen und steuerliche Benachteiligung in ihrer Wettbewerbsfähigkeit gefährdet und wandere zusehends ins Ausland ab. Der Gesamtverkehrsplan sollte daher Konzepte enthalten, welche die Mobilität der Transport- und Logistikwirtschaft nicht hemmen, sondern erleichtern.

Eine konkrete Maßnahme könnte etwa die Abschaffung sektoraler Fahrverbote sein, welche zu einem höheren Verkehrsaufkommen führe, so die Forderung an den anwesenden Generalsekretär des Bundesministeriums für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT), Herbert Kasser. Dieser wies darauf hin, dass der Gesamtverkehrsplan einerseits für Planungssicherheit bei Infrastrukturinvestitionen sowohl für die öffentliche Hand als auch für die Wirtschaft sorgen soll. Ein weiteres Ziel sei zudem die Sicherung der Mobilität sowohl für die individuellen Bedürfnisse des Einzelnen als auch der Wirtschaft.

[ Quelle: logistik-heute.de ]

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