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15. Feb. 2015

ZV-Präsident Mag. Wolfram Senger-Weiss fordert europaweite Harmonisierung von Mautsystemen und verwahrt sich gegen eine Ausweitung der Lkw-Maut

Die Wirtschaft in der Europäischen Union hat derzeit mit einem sehr geringen Wachstum zu kämpfen. Wie aktuelle Konjunkturdaten zeigen, ist Österreich besonders stark davon betroffen. "Eine Ausweitung der Lkw-Maut würde den Logistik- und Wirtschaftsstandort Österreich in dieser Situation nachhaltig beschädigen", so der Präsident des Zentralverband Spedition & Logistik, Mag. Wolfram Senger-Weiss, zur aktuellen Diskussion rund um eine mögliche Ausweitung der Lkw-Maut.

Eine Ausweitung der Lkw-Maut auf das niederrangige Straßennetz würde, durch die damit anfallenden Mehrkosten, besonders den ländlichen Raum und die dort ansässigen Unternehmen und Arbeitnehmer treffen. Außerdem müsste man die derzeit zur Mauteinhebung genutzte Mikrowellentechnologie auf ein GPS-System umstellen, was zusätzlich hohe Kosten verschlingen würde.

Wolfram Senger-Weiss: "Im Verhältnis zu unseren Nachbarländern, haben sich die rechtlichen Rahmenbedingungen für "Logistik Made in Austria" in den vergangenen Jahren verschlechtert und Wettbewerbsnachteile gebracht. Um Wertschöpfung und Arbeitsplätze in Österreich zu sichern, darf es zu keinen weiteren Belastungen kommen."

"Ich fordere die politischen Vertreter in Bund und Länder auf, über Einzelinteressen hinwegzublicken und statt immer neue regionale Mauthürden aufzubauen, eine europaweite Harmonisierung der Mautsysteme in Angriff zu nehmen. Nur durch einen ungehinderten Warenverkehr in der EU, werden wir auch dem internationalen Wettbewerb standhalten können", so der Präsident des Zentralverband Spedition und Logistik.

Die Aufgabe des Zentralverband Spedition & Logistik ist es, die Interessen der Branche nachhaltig zu vertreten und damit den Wirtschaftsstandort Österreich zu stärken. Er wurde 1897 gegründet und ist unabhängig, überparteilich und verkehrsmittelneutral. Die 180 Mitglieder beschäftigen 14.000 MitarbeiterInnen und erwirtschaften rund 90 Prozent des Branchenumsatzes.

[ Quelle: www.oevz.com | www.spediteure-logistik.at ]

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