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15. Juni 2015

Studie im Auftrag des ZV Spedition & Logistik bekräftigt die Bedeutung der Logistikbranche für Österreichs gesamte Volkswirtschaft

Aus der vom Industriewissenschaftliches Institut (IWI) durchgeführten Studie zur Bedeutung der Logistik für die gesamte Volkswirtschaft lassen sich für DDr. Herwig W. Schneider, Studienautor und Leiter des IWI folgende Schlüsse ziehen: „Beschäftigung in der Logistikwirtschaft sichern eine Vielzahl an Arbeitsplätzen ab. Jeder investierte Euro kommt als Wertschöpfung mehrfach zurück und hat damit das Potential nachhaltig den Wirtschaftsstandort Österreich zu stärken".

Wichtigste Studienergebnisse sind wie folgt.

  • Jeder Beschäftigte der österreichischen Logistikwirtschaft (160.000 Personen in 11.000 Betrieben) sichert bis zu 3,50 Arbeitsplätze in der österreichischen Volkswirtschaft (560.000 Arbeitsplätze)
  • Jeder Euro an Umsatz der heimischen Logistikunternehmen (33,6 Mrd. Euro) sichert gesamtwirtschaftlich bis zu 3,88 Euro an Umsatz (130 Mrd. Euro)
  • Jeder Euro an Wertschöpfung der Logistikbranche in Österreich sichert bis zu 4,11 Euro an Wertschöpfung in Österreichs Wirtschaft (35 Mrd. Euro).
„Die errechneten Multiplikatoren dieser Volkswirtschaftsstudie veranschaulichen sehr deutlich, wie wichtig und wertschöpfend die Logistik für unsere Leitbetriebe und damit den Wirtschaftsstandort Österreich ist ", erläuterte Mag. Wolfram Senger-Weiss, Präsidenten des Zentralverband Spedition & Logistik, bei einem Pressegespräch in Wien. Mehr als 90 Prozent der in der Studie befragten Unternehmen aus Industrie und Handel seien überzeugt, dass Logistik weiter an gesamtwirtschaftlicher Bedeutung gewinnen werde. Für ein Viertel der Befragten liege der Anteil der Logistik am Unternehmenserfolg bei 30 Prozent und mehr.

Die Logistikbranche habe darüber hinaus das Potential, neben hochqualifizierten Fachkräften auch weniger gut Ausgebildeten neue Beschäftigungsmöglichkeiten zu bieten. Dabei gewährleiste ein neuer Kollektivvertrag attraktivere Einstiegsgehälter.

„Mit dieser Studie wurde für unsere Branche eine wichtige Argumentationsgrundlage geschaffen. Sie bestätigt aber auch unsere Forderungen an die Politik, das Potential als Chance aufzugreifen und durch die Verbesserung der Rahmenbedingungen die Logistik wieder auf die Spur zu bringen", erklärte Wolfram Senger-Weiss. Ein erster Erfolg sei die Bestellung des Logistikbeauftragten und die Etablierung eines Logistikausschusses im Verkehrsministerium.

Die Studie konnte auch klar belegen, dass eine Reihe von Hürden noch abzubauen sind. Dazu gehören der Ausbau der Multimodalität, Entbürokratisierung bei Gefahrgut-Transporten, einheitliche Kompetenzen bei Fahrverboten und Logistikflächen, Förderung innovativer Logistik und ein klares Nein zur flächendeckenden Lkw-Maut in Österreich.

[ Quelle: www.oevz.com | www.spediteure-logistik.at ]

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