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31. Jan. 2018

Güterzentrum Wolfurt: Öko-Auszeichnung für neue ÖBB-Gebäude

Umweltorientierung im gesamten Güterzentrum leistet einen Beitrag zur Erreichung der Klimaziele der Republik Österreich

Auch in einer modernen Logistikzone kann ökologisch nachhaltig geplant und gebaut werden. Die ÖBB-Infrastruktur AG hat sich mit Projektstart des Ausbauvorhabens im Güterzentrum Wolfurt dieser anspruchsvollen Aufgabe gestellt. Seit 2014 laufen die Baumaßnahmen auf Hochtouren. Nach Inbetriebnahme der Anlage für den Wagenladungsverkehr 2016 und der Übergabe von Werkstätten, zwei Containerkranen und der ersten Umschlagzonen planen die ÖBB die Gesamtfertigstellung des Vorhabens im Herbst 2018.

Teil des umfassenden Ausbauprojektes in Wolfurt ist der Neubau einer modernen Container- und Fahrzeugwerkstatt (692 m²) sowie eines sogenannten In-Gate-Gebäudes, in dem alle Verwaltungstätigkeiten für den Güterumschlag abgewickelt werden. Die Werkstatt ist im Juni 2017 in Betrieb gegangen, das Verwaltungsgebäude mit 540 m² Nutzfläche wird ab Mitte 2018 zur Verfügung stehen.

Alle Schritte bei Planung und Ausführung der beiden Objekte wurden in den vergangenen Jahren penibel durch eine unabhängige Zertifizierungsstelle geprüft. Nach eingehender Analyse aller Festlegungen wurden der gesamte Planungsprozess sowie die Bauausführung der Werkstatt durch die „Österreichische Gesellschaft für nachhaltiges Bauen“ mit einem Zertifikat ausgezeichnet. Die Zertifikatsverleihung erfolgte am 25. Jänner 2018 auf der Messe „Bauen & Wohnen“ in Wien.

Die ökologische Orientierung bei der Gebäudeplanung kann als beispielgebend bezeichnet werden. Ausgehend von der umweltfreundlichen Verkehrserschließung haben die ÖBB-Ingenieure bei jedem Planungsschritt die Nachhaltigkeit der Gebäude berücksichtigt. Wo Beton erforderlich war, entschied man sich nach Möglichkeit für ein Recyclingprodukt. Alle anderen Gebäudeteile wurden aus Holz und mit umweltfreundlichen Dämmstoffen errichtet. Erdwärme- und Photovoltaikanlagen sorgen für ein nachhaltiges Energiemanagement.

Auch bei Türen und der Trennung von Gebäudeteilen mit unterschiedlicher Nutzung wurde penibel auf die Dichte der Isolierung geachtet. Die Einfahrt in die Werkstatt – immerhin eines der größten Rolltore im Bundesland Vorarlberg – wurde auf besonders rasche Öffnungs- und Schließvorgänge geachtet. So wird auch in der kalten Jahreszeit der Energieverlust bei Ein- und Ausfahrten so gering wie möglich gehalten.

Auch die sonstigen Anlagen am Güterzentrum Wolfurt werden mit großer Umweltorientierung geplant und gebaut. Lärmschutzwände, die Neugestaltung des Landgrabens, modernste lärmvermeidende Krantechnologie oder insektenschonende Lichtanlagen mit LED-Technologie sind Beispiele für die ökologische Ausrichtung des Bauprojektes. Nach Fertigstellung wird das Güterzentrum Wolfurt der exportstarken Vorarlberger Wirtschaft zusätzliche Kapazitäten für Empfang und Versand von Waren zur Verfügung stellen.

Zahlen, Daten, Fakten zum Ausbauprojekt in Wolfurt:

  • 4 Containerladegleise (kranbar auf eine Länge von ca. 600 Meter)
  • 3 Vorhaltegleise
  • 500 Meter Gleisnutzlänge für Wagenladungsverkehr
  • Lagerfläche für 1.700 beladene Container
  • Leercontainerlager für ca. 3.500 Einheiten
  • Neues Service- und Werkstattgebäude
  • 9 Neues In-Gate-Gebäude
  • 150 Meter Landgraben offene Fließstrecke naturnah ausgebaut
  • 320 Meter Landgrabe unterirdischer Wasserlauf erneuert und fischgängig gestaltet
  • 464 Meter neue Lärmschutzwand
  • 15 neue Beleuchtungsmasten, Höhe bis 36 Meter, insektenschonend

[ Quelle: www.oebb.at ]

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