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17. Dez. 2012

Kombinierter Verkehr: Rollende Landstraße gerettet

Deutsch-italienische Kooperation sichert Zukunft der alpenquerenden RoLa.

Die „Rollende Landstraße“ (RoLa) vom Hafen Regensburg über den Brenner bis zum norditalienischen Trient fährt wieder. Anfang Dezember 2012 hatte der bisherige Betreiber Ökombi GmbH, Wien (A), das Angebot aus Restrukturierungsgründen eingestellt. Seit dem 8. Dezember 2012 bringt die Regensburger Bayernhafen GmbH & Co. KG in Kooperation mit mehreren Partnerfirmen aus Deutschland und Italien wieder täglich Lkw auf der Schiene über den Brenner. Pro Jahr sollen so mehr als 20.000 Fahrzeuge über die Alpen rollen. Zum Vergleich: Im Jahr 2011 waren es rund 27.500 Lkw.

In dem kürzlich gestarteten Kooperationsprojekt engagieren sich der Trienter Terminalbetreiber Interbrennero Spa, die italienische Eisenbahngesellschaft Trenitalia, eine Tochter der Ferrovie dello Stato, der italienische Logistikdienstleister Trasposervizi SRL aus Trient und die Münchener Lokomotion Gesellschaft für Schienentraktion mbH.

Trenitalia organisiert den Zug und fährt ihn von Trient bis zum Brenner. Von dort bis zum Hafen Regensburg übernimmt die Berliner Deutsche Bahn AG, die als Subunternehmer Lokomotion beauftragt hat, ein privates Eisenbahnverkehrsunternehmen, an dem die Mainzer Bahntochter DB Schenker Rail AG zu 30 Prozent beteiligt ist. Trasposervizi verkauft die RoLa-Dienstleistung an Speditionen. Geplant ist, dass die RoLa zukünftig auch über Bayernhafen in Regensburg gebucht werden kann.

[ Quelle: logistik-heute.de ]

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